Die Geschichte des Esoterischen Christentums Teil II

Oktober2013internet 1

Im Oktober wollen wir mit Euch noch weiter in die verborgene und geheime Lehre des Christentums eintauchen.
Zur Zeit von Jesus Christus und gemäß den damaligen Gepflogenheiten, war es Sitte, sich an ein freiwilliges „Schweigen“ zu halten. Es war verboten, tiefgehende oder esoterische Erklärungen bezüglich der göttlichen Offenbarung und der diesbezüglichen Exegese (das ist die Interpretation der Heiligen Schriften) an die breite Masse weiterzugeben. Der Erlöser selbst sprach öffentlich nur in Gleichnissen und erklärte die Auslegung seiner Worte im engeren Kreis seiner Jünger. Die Evangelien deuten dies an verschiedenen Stellen der Evangelien an. Zum Beispiel kann man im „Gleichnis vom Sämann“ diese Unterteilung zwischen einem äußeren Kreis von Zuhörern (Exoteriker) und einem inneren Kreis der Eingeweihten (Esoteriker) ganz klar beschrieben finden.

 

 

„die Geschichte des Esoterischen Christentums“

exoterik-esoterik

Es gibt eine verborgene Tradition innerhalb des Christentums, eine nur mündlich überlieferte Geheimlehre, die aus dem Mund des Erlösers direkt und ausschließlich an die Ohren seiner Jünger gelangte und in der Folge nur an wenige Auserwählte weitergegeben wurde. Dies bezeugen nicht nur die Evangelien selbst, sondern auch einige der Kirchenväter in ihren Schriften. Ein Teil dieser Lehren sind älter als das Christentum selbst und finden sich bereits in den Offenbarungen und Lehren anderer Religionen und Kulte.

Jenseits jeder Religion oder spirituellen Lehre, gibt es eine archaische, metaphysische Tradition aus der alle Religionen entspringen. In diesem Vortrag geht es um den versteckten roten Faden dieser primordialen Tradition, der sich von Anbeginn der Zeit bis zu uns erstreckt, und um die schrittweise Offenbarung dieser spirituellen Lehren.

„Die christliche Esoterik“ – so schreibt Tommaso Palamidessi – „ist in ihrem Wesen das Ans-Licht- Bringen der Archaischen Tradition, und sie hat seit Christus bis heute immer existiert, obwohl die Kirche von Rom und die Protestanten nie bereit waren sie anzuerkennen.“

Montag, 7. Oktober 2013, 20.30h, Eintritt frei

 

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simbolo kulturcafé

 

„der alchemische Reiseweg der Evangelien“

 

„Evangelium“ bedeutet im Griechischen „gute Nachricht“, weil es die Möglichkeit ankündigt, sich spirituell zu retten. Es ist die frohe Botschaft von der Ankunft des Reiches Gottes, das vom Erlöser und seinen Jüngern verkündet wurde. Damals war es üblich, spirituelle Lehren mündlich und mit Umsicht zu überliefern, aber die geschichtlichen Ereignisse des sich rasch entwickelnden Christentums machten bald schon eine Niederschrift dieser Lehren erforderlich, für die es von Anfang an vier akkreditierte Autoren gab: Lukas, Markus, Matthäus und Johannes. MusŽe national du Moyen-åge

Wenn man in die Lektüre und das Studium der 4 Evangelien mit den verborgenen Schlüsseln der Esoterik eindringt, stellt man fest, dass das große Arkanum der Evangelien in der feinen Kunst der vier Eingeweihten besteht, das irdische und übernatürliche Leben Jesu, von der Geburt bis zur Kreuzigung, mit sehr vielen Episoden so darzustellen, das diese Erzählungen gleichzeitig historische Tatsachen, moralische Unterweisungen, Schlüssel der asketischen und mystischen Theologie und Lösungen der Hohen Einweihung sind.

Der Unvorbereitete kann sie lesen und wird sich mit der augenscheinlichen oder wörtlichen Bedeutung begnügen, aber die Evangelisten haben jede Erzählung und jeden Vers wendbar wie einen Stoff gemacht, um auch die andere Seite des Gewebes zu zeigen; jede Seite ist reich an Informationen, die es lohnt, zu betrachten…

 

Kulturcafé: Kultur – Kaffee – Kuchen. Unkostenbeitrag 5 Euro

Sonntag, 13. Oktober 2013, 16.00h

 

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Special im Oktober

 Seminar mit 3 interaktiven Vorträgen

„der Alchemische Reiseweg der Evangelien“

 

„Exoterik und Esoterik im Neuen Testament“, Teil I: die synoptischen Evangelien von Lukas, Markus und Matthäus, Samstag, 19. Oktober 2013, 10.30h 

 

„Christus, die Frauen und der Evangelist Johannes“, Teil II: das Johannesevangelium, Samstag, 19. Oktober 2013, 16.00h 

 

„Ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde“, Teil III: die Apokalypse des Johannes, Sonntag, 20. Oktober 2013, 11.00h 

 

 

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„Kabbala – die Ursprünge der Christlichen Tradition“

 

Die „Kabbala“ ist die nur mündlich überlieferte Geheimlehre Israels, die einen weit zurückreichenden Ursprung hat.visione-sefirotica-ohne-stempel

Moses hatte die Weisheit Ägyptens in sich aufgenommen, er war Hohepriester und hoher Eingeweihter in die ägyptischen Mysterien. Als er mit dem Volk Israel aus Ägypten auszog, pflanzte er den archaischen Samen der Weisheitlichen Tradition in eine neue Erde. Das, was er in Ägypten gelernt hatte führte ihn zu einer göttlichen Vision. Er spricht mit Gott von Angesicht zu Angesicht. Moses wird zum Begründer einer neuen Religion, mit seinen fünf Büchern legt er die Grundlagen für das Judentum und das Christentum. Er verfasst seine Lehre in einer neuen Sprache: Hebräisch.

Jeder Buchstabe dieser Sprache steht für eine bestimmte Idee, eine Zahl, einen Archetypen. In ihrer Kombination werden diese Buchstaben zu Wörtern, zu Ideen in Bewegung, zu einer wirkenden Kraft. Die Kabbala erklärt die verborgenen Wirkungen und Wechselwirkungen dieser Kräfte, die zum Ursprung des Lebens führen. Sie lehrt die Prinzipien der Schöpfung und ihre harmonische Ordnung. Die zum Teil nur mündlich überlieferte Lehre beschäftigt sich mit Gott, dem Menschen, der Welt, dem Problem des Bösen, den Engeln, dem Heiligen Geist, der Seele, der Seelenwanderung, dem Gebet, dem Messias, der Erlösung und der Auferstehung.

Die Kabbala offenbart die tiefsten Mysterien der Heiligen Schrift und widerspiegelt „kraft des Wortes“ die Weisheit und die Liebe ihres Urhebers.

Archeosophische Gesellschaft Düsseldorf e.V., Münsterstraße 38 – Innenhof

Montag, 21. Oktober 2013, 20.30h, Eintritt frei