unsere Vorträge April 2013…

…sind der der Auftakt einer langen Vortragsreihe über die Symbolik in ihren verschiedensten Aspekten, angefangen von der Funktion des Symbols an sich, über ihre Kraft und ihre Fähigkeit unser Bewusstsein zu verändern und über ihren bewussten Einsatz in der weisheitlichen Tradition. Diese Vortragsreihe über die zeitlose Kraft der Symbole führt uns von den Mystrien der Antike bis zum heute wieder aktuellen Reiseweg nach Santiago de Compostela mit seiner tiefgründigen Symbolik.

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Das Symbol ist die geheimnisvolle Tür ins Unendliche.

 

Die Kraft der Symbole

Das Symbol ist eine graphische Darstellung, eine Zeichnung oder Figur, die zu unserer Innerlichkeit spricht und unsere natürlichen Charakteristiken modellieren kann.

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Das Symbol verbindet das Unsichtbare mit dem Sichtbaren, das Irdische mit dem Himmlischen, es verbindet diese Gegensätze miteinander wie eine Tür zwei Räume miteinander verbindet. Das Symbol ist das Tor zum universalen Verständnis der Geheimnisse der Schöpfung.

Im Leben des Universums ist alles aus Symbolen gebildet und alles wird auf symbolische Art und Weise zum Ausdruck gebracht: Gesten, Sprache, Zahlen, Musik, Architektur, religiöse und initiatische Riten.

 

Aus dem Symbol hat sich durch seine Bedeutungen und Analogien ein Archetyp gebildet, d.h. eine kosmische Kraft, eine Wesenheit; dieser Archetyp wirkt mit seinen spezifischen Eigenschaften und Kräften auf Körper, Seele und Geist desjenigen, der sich mit dem Symbol in Einklang setzt. Das Symbol hat so die Kraft, die intime Natur einer Person zu verändern, wenn diese sich mit freiem Willen der umwandelnden Kraft des Symbols aussetzt und darüber meditiert, denn das Symbol hat an sich etwas Reines und Perfektes.


Montag, 8. April 2013, 20.30 Uhr
Archeosophische Gesellschaft Düsseldorf e.V.
Münsterstrasse 38 – Innenhof

Eintritt frei

 

Die Symbolik des Tempelsgrafico catt

Wer die Gelegenheit und das Vorrecht hat, mit einer gewissen Vorbereitung in einen Tempel einzutreten, wird bemerken, dass alles von der Symbolik geprägt ist. Der Tempel ist ein heiliger, eingefriedeter Raum, ein für rituelle und theurgische Zwecke rein gehaltener Raum.

Der Tempel ist mit allem, was er enthält ein Kosmogramm, er ist das gesamte Universum, er ist immun gegen Verunreinigung und nach einem traditionellen Schema errichtet; er ist eine magische Verteidigung, ein Schutz gegen die verborgenen Urkräfte, die die Heiligkeit des Ortes und der Versammelten bedrohen. Er ist eine uneinnehmbare Burg, eine paradiesische Welt, aufgrund der Macht seiner Symbole. Wenn man sich in sein Zentrum setzt, setzt man sich in Einklang mit den Kräften, die das Universum regeln.

Daher erlebt jeder, der mit der Einweihung in den Tempel eintritt, entsprechend seiner Vorbereitung, einen Abstieg in die Unterwelt, den Tod und die Auferstehung.

Der wahre Tempel hilft uns, unser innerstes Zentrum zu finden.

Der Symbolurgie verdanken wir die Wirklichkeit eines universalen Tempels und dank der Universalität gewisser Symbole haben wir zu ihm Zutritt, ohne Unterschied hinsichtlich des religiösen Glaubens, denn wir alle sind Angehörige des Tempels der Menschheit.

Montag, 15. April 2013, 20.30 Uhr

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Archeosophische Gesellschaft Düsseldorf e.V.
Münsterstrasse 38 – Innenhof
 

Eintritt frei

 

Die Zahlensymbolik der Pyramiden

Die Pyramiden haben immer schon die Neugier der unruhigen und nach Geheimnis dürstenden Geister geweckt; noch heute ziehen sie die Aufmerksamkeit vieler Touristen auf sich, die sich jedes Jahr nach Ägypten begeben, um diese Wunderwerke aus der Nähe zu sehen und, wer weiss, auch neue Geheimnisse zu entdecken.

Sie bergen in sich und verkörpern für alle sichtbar den wertvollen Schlüssel des geheimnisvollen Ägypten. In der Tat geht es nicht nur darum, in den Pyramiden die Spuren der Wissenschaft einer nun schon seit Jahrtausenden verschwundenen Zivilisation festzustellen, sondern es handelt sich vielmehr darum, eingeprägt in den gewaltigen und symmetrischen Gräbern aus Granit, ein Wissen zu entdecken, dass heute noch, trotz des erlangten wissenschaftlichen und technologischen Fortschritts, skeptische und gründliche Forscher in Erstaunen versetzt.

Die Pyramide ist ein perfektes architektonisches Symbol der höchsten integralen philosophischen, religiösen und wissenschaftlichen Kenntnis des alten Ägypten, Erbe einer Weisheit, die auf eine noch ferne Zeit zurückgeht.

Montag, 22. April 2013, 20.30 Uhr
Archeosophische Gesellschaft Düsseldorf e.V.
Münsterstrasse 38 – Innenhof
 
Eintritt frei

 

Die Symbolik der Sternbilder und die Ausrichtung der Tempelschema sfinge

Alle wahren Tempel der Menschheit sind mit einer präzisen Symbolik nach astronomisch-astrologischen Regeln erbaut worden.

Die großen Pyramiden, die gotischen Kathedralen und viele andere berühmte Tempel der Menschheit enthalten architektonische Geheimnisse, deren Weisheit auf das große Mysterium der Schöpfung, des Todes und der Auferstehung verweisen.

Eine perfekte Orientierung im Raum verbindet diese heiligen Stätten mit besonderen Tagen im Kalender, an denen sich besondere Lichterlebnisse beobachten lassen (z.B. Stonehenge, Abu Simbel, Teotihuacán, San Galgano) und verbinden sie somit mit dem kosmischen Rhythmus von Sonne und Mond oder bestimmter Fixsterne und deren Symbolik.

Andere Tempel (z.B. die gotischen Kathedralen in Frankreich, die Pyramiden von Gizeh und die Tempel von Angkor Wat) sind nach genauen himmlischen Vorgaben errichtet und widerspiegeln so auf der Erde eine himmlische Ordnung und Kraft, denn sie repräsentieren bestimmte Sternbilder in ihrer Anordnung.

Montag, 29. April 2013, 20.30 Uhr
Archeosophische Gesellschaft Düsseldorf e.V.
Münsterstrasse 38 – Innenhof
 

Eintritt frei052