Die Geschichte des Esoterischen Christentums

Altfried-Handschrift

Kulturcafé: Exoterik und Esoterik – von der Religion zum Mysterium

 

Viele Menschen, die sich heute mit Religion und Spiritualität beschäftigen, kommen früher oder später mit der Esoterik in Berührung. Es ist Mode geworden, bestimmte „esoterische Lehren“ zu diskutieren. So manch einer scheint vor lauter „Esoterik“ den Boden unter den Füßen zu verlieren. Und dann gibt es diejenigen, die schon beim Begriff „Esoterik“ die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Doch was versteht man eigentlich unter „Esoterik“? Was ist der Unterschied zwischen Exoterik und Esoterik? Was ist ihr Ursprung? Welche Sichtweise ist richtig? Oder haben vielleicht beide ihre Daseinsberechtigung und bedingen sich gegenseitig?

 

Unsere Vortragsreihe über „die Geschichte des Esoterischen Christentums“ wollen wir mit einem Vortrag beginnen, der erklärt, was Esoterik überhaupt ist und in welchem Verhältnis sie zum normalen, exoterischen Verständnis der Religion steht. Wir werden darlegen, wie die beiden Aspekte der Religion sich gegenseitig ergänzen und für die spirituelle Entwicklung des Menschen von grundlegender Bedeutung sind, denn in ihrem Ursprung fußen beide auf den Wahrheiten der einen archaischen und weisheitlichen Tradition.

Pythagoras-Münz

„Die Exoterik der Religion hat die Aufgabe“, schreibt Tommaso Palamidessi „, nach außen hin eine Reihe von Wahrheiten, Symbolen und Riten weiterzugeben, die selbst den Geistlichen unverständlich und geheimnisvoll geworden sind, deren Sinn und Bedeutung ihnen im Laufe der Zeit bei der Unterweisung von Personen mit schlafendem Verstand abhanden gekommen sind. Es ist die Aufgabe der Heiligen Wissenschaft, der Metaphysik der Eingeweihten, den versteckten Sinn des Symbols zu übersetzen, den Samen von der Schale zu befreien und den Menschen höher hinaufzuführen, in den höheren Zustand der edenischen Wiedereingliederung, das heißt hin zu seiner Selbstverwirklichung als Kind Gottes, zur Bestätigung dessen, was in den Schriften geschrieben steht: „Ihr seid Götter und Kinder Gottes“.“

Kulturcafé: Kultur – Kaffee – Kuchen

Unkostenbeitrag 5 Euro

Sonntag, 8. September 2013, ab 16.30h

Münsterstrasse 38 – Innenhof

 

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Die Einweihung in den Antiken Mysterien

Dendera

In der Vergangenheit waren die Wahrheiten der Offenbarung und ihre Auslegungen in den Mysterien verborgen, und sie wurden nur in den geheimen Bünden und den sehr wenigen Vertrauten des Heiligtums enthüllt. Nur derjenige, der die verschiedenen Grade der Initiation erfahren hatte und der mit einem feierlichen Eid versprochen hatte, die Gesetze des Ordens sein ganzes Leben lang zu beachten, konnte um diese Wahrheiten wissen. Diese Bedingung war richtig. Seinem Wesen entsprechend, darf man das initiatische Geheimnis nicht ohne Vorsicht verbreiten, da man zur Kenntnis nur durch die psycho-spirituelle Auswahl der Initiation  geführt wird.

 

Am Beispiel der Vergangenheit, als es die Offenbarungen des Moses und des Hermes Trismegistos gab, wurde auch die christliche Offenbarung mit dem Gesetz des Schweigens besiegelt, entsprechend der Mahnung Jesu an die Jünger: „Gebt das Heilige nicht den Hunden und werft eure Perlen nicht vor die Schweine hin, damit sie diese nicht etwa mit ihren Füßen zertreten und sich umkehren und euch zerreißen“ (Matthäus, 7:6). Wahre Worte und immer aktuell!.

Aber besonders heute, da die Menschheit in eine heftige Krise eintritt, kann man bestimmte Wahrheiten nicht länger verborgen halten, weil die Errettung Vieler gerade von der Kenntnis dieser Wahrheiten abhängt.

Montag, 16. September 2013, 20.30h

Münsterstrasse 38 – Innenhof

Eintritt frei

 

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Essener und Propheten

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Die Essener oder Therapeuten waren eine geschlossene Gemeinschaft.

Sie haben ein kollektives Leben als Asketen geführt, in ihrer Gemeinschaft am Toten Meer und anderen Orten lebten die etwa 4000 Menschen einen asketischen Kommunismus. Neue Mitglieder oder Schüler wurden nur aufgenommen, wenn sie bestimmte Proben bestanden und ernsthaft dem Gebot der Loyalität und Treue gegenüber den 10 Initiatischen Prinzipien folgten.

 

Die katholische Kirche bestreitet bis heute das, was viele Forscher als bewiesen ansehen: Jesus Christus war Essener. Und in der Tat: viele Lehren der Essener finden sich in der Botschaft des Evangeliums wieder.

 

Jesus Christus war auch Naziräer und damit einer Askese treu – einer psycho-spirituellen Gymnastik also – die gemäß der Lehre der alten Prophetenschulen dazu führt, in direkten Kontakt mit den geistigen Welten zu treten, mit der reinen Erkenntnis und schließlich mit dem Höchsten Wesen selbst. Als Botschafter Gottes oder „Messias“ deutet er die alten Lehren in einem neuen Licht.

auferstehung

Die Spuren der antiken Traditionen münden am Wendepunkt des Weltgeschehens in einer neuen esoterischen Lehre, die christische Esoterik. Es ist eine neue Offenbarung der weisheitlichen, uralten Tradition, geheimnisumwoben und immer up to date.

Die Geschichte des Esoterischen Christentums scheint zu beginnen, doch in Wahrheit entfaltet sie sich aufs Neue…

Montag, 23. September 2013, 20.30h

Münsterstrasse 38 – Innenhof

Eintritt frei