vom Spirituellen Kampf zum Sieg der Weisheit…TEIL II

Ein Licht in dunklen Zeiten – der Hl. Bernhard und das Geheimnis der Templer


Das Mittelalter wird gemeinhin auch als das dunkle Zeitalter bezeichnet.

Vieles liegt in der Tat im Dunkeln, in dieser so geheimnisvollen Zeit, in der Mönche und Ritter zwei völlig unterschiedliche Aspekte und Konzepte des Lebens beschreiben.
Mit dem Heiligen Bernhard von Clairvaux beginnt, scheinbar plötzlich, ein neues lichtvolles Zeitalter, in dem eine neue Botschaft das Herz der Menschen erreicht: wahres Rittertum und wirkliches Mönchtum können in ein und derselben Person, in jedem, also auch in Dir, Gestalt annehmen. Die zwei offensichtlich gegensätzlichen Haltungen zum Leben sind fortan vereinbar und finden eine bis dahin unbekannte Synthese.

Die Gründung des Templerordens unter ihrem spirituellen Führer (Bernhard von Clairvaux) ist eine gesellschaftliche, religiöse und spirituelle Revolution ungeahnten Ausmaßes; es ist die Vereinigung der Gegensätze von Krieger und Priester, und die Behauptung der Unabhängigkeit der individuellen Seele von der Gnade der „Kirche“.

Es folgt eine Entwicklung, die Simonetta Cerrini in ihrem Buch „die Revolution der Templer“ als „die wahre Spiritualität und revolutionäre Neuerung der Templer“ bezeichnet.
Die Lehre der Templer behauptet das Recht und die Pflicht des Einzelnen, direkt und persönlich in Kontakt mit dem Göttlichen zu treten.
Eine Lehre, die – natürlich – den Groll und den Hass der Amtskirche auf sich ziehen musste und schließlich zum Untergang der Templer führte.

Montag, 10. November 2014
um 20.30h, Eintritt frei
Archeosophische Gesellschaft Düsseldorf e.V.
Münsterstrasse 38 – Innenhof
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Das Ende der Templer – der Prozess von Jaques de Molay


Jaques de Molay war der letzte Großmeister des Templerordens.
In der größten „Polizeiaktion“ der Weltgeschichte wurden am Freitag, den 13. Oktober 1307, alle Templer in Frankreich verhaftet und ihnen der Prozess gemacht.
Verleumdung, politischer Druck, Intrigen und Folter waren die Methoden, mit denen „Phillip der Schöne“, König von Frankreich, den Untergang des Templerordens erzwang.
Doch wer waren die Templer wirklich? Welche Ziele verfolgten sie? Und warum war es so wichtig ihre Bewegung vom Antlitz der Erde zu tilgen?

Alessandro Mazzuchelli, Kunsthistoriker und Experte des Templerordens, wird uns in seinem Vortrag viele Einzelheiten über den Untergang der Templer enthüllen.
Wie kaum ein anderer kennt er die Geschichte dieses Ritterordens und seiner geheimen Strukturen.
Er wird enthüllen, was die wahren Gründe für die Vernichtung des Templerordens waren.

Sonntag, 16. November 2014
im Rahmen des „Kulturcafé“: Kultur-Kaffee-Kuchen
um 16.30h, UKB 5 Euro
Archeosophische Gesellschaft Düsseldorf e.V.
Münsterstrasse 38 – Innenhof
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 heiliger gral

Artus und der Heilige Gral


Die Legende von Artus, den Rittern der Tafelrunde und der Suche nach dem Heiligen Gral entsteht in einer Zeit, in der die Suche nach Bestimmung und Verwirklichung des Lebens so aktuell waren wie heute.
Und so wie damals, faszinieren die Bilder und Gleichnisse der Erzählungen uns noch heute, weil sie ewige Symbole des Unvergänglichen sind.
Denn Artus, seine Ritter und Merlin repräsentieren nichts anderes als Aspekte unserer eigenen Innerlichkeit.
Die mythischen Erzählungen vom Gral erinnern uns aber auch an die Möglichkeit, das ewige Leben, die Weisheit, Liebe und Wahrhaftigkeit mit einem „heiligen Kampf“ zu erringen.
Um, wie es in der Offenbarung heißt, „den Siegeskranz zu gewinnen“, muss man die Kunst beherrschen, die zwei Schwerter zu vereinen, die Antithese von „Krieger“ und „Priester“ in einer einheitlichen Synthese zu verschmelzen. Gleichzeitg „Artus“ und „Merlin“ sein.

Montag, 24. November
um 20.30h, Eintritt frei
Archeosophische Gesellschaft Düsseldorf e.V.
Münsterstrasse 38 – Innenhof
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außerdem im November bei uns:

Heilen mit der Kraft der Natur

Heilpflanzenkurs „Medizinische Weine“

Ein Wochenendseminar über die anitke Kunst, Weine mit therapeutischer Wirkung selbst herzustellen.
Das Wissen um die Kraft der medizinischen Weine ist sehr alt und heute nahezu in Vergessenheit geraten. Arzneimittelvorschriften und gesetzliche Steuern auf Alkoholika haben die medizinischen Weine für den Verkauf in Apotheken unerschwinglich werden lassen. Dabei ist die Herstellung dieser für die Heilkunde so wertvollen Arzneimittel nicht schwer und jeder kann diese alte Kunst erlernen, um selbst von der therapeutischen Einzigartigkeit der medizinischen Weine zu profitieren. Zum Beispiel läßt sich der „November-Blues“ mit einem stimmungsaufhellenden Melissenwein gut behandeln.
15./16. November, Wochenendkurs Samstag+Sonntag
Samstag, 10-18 Uhr (Kurszeit ca. 6 h)
Sonntag, 10-13 Uhr
UKB 60 Euro