Biograph Mai 2013

 

im Kulturcafé bieten wir Euch außergewöhnliche Vorträge gemütlich serviert bei Kaffee und Kuchen.

 

Unser erster Vortrag beleuchtet die Ursprünge des Rittertums und des europäischen Geistes:

Karl der Große und das Heilige Römische Reich

Karl der Große

ein Vortrag von Leonardo Burrini

 

Karl der Große hat vielleicht wie kein anderer europäischer Herrscher in der Geschichte Einfluss bis in unsere Zeit. Er wird als der Urvater des europäischen Gedankens und eines geeinten Europas angesehen. Doch was waren seine Wurzeln, seine Geschichte, seine Ideen und seine Ziele wirklich? Und – ist das heutige Europa wirklich noch der Traum Karls des Großen?

Leonardo Burrini zeigt uns das wahre Gesicht dieses ersten Kaisers des Heiligen Römischen Reiches.

Er beleuchtet uns seinen geschichtlichen Hintergrund und taucht mit uns ab in eine dunkle Zeit, die später als das „Mittelalter“ in die Geschichte eingehen sollte. In dieser Zeit der „Mitte“, einer Zeit des Übergangs, bricht mit Karl dem Großen ein neues Zeitalter an, und mit ihm kommt es zu einem Aufblühen der Künste, Wissenschaften und Religion.

Ritterschlag

Karl der Große bilde auch die ersten Reitertruppen aus, aus denen sich das Rittertum bilden sollte.

 

Sonntag, 5. Mai 2013, ab 16 Uhr

Kulturcafé: Kultur – Kaffee – Kuchen

Unkostenbeitrag 5 Euro

 

Associazione Archeosofica – Archeosophische Gesellschaft Düsseldorf e.V.

Münsterstrasse 38 – Innenhof

 

 

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Der Geist des Rittertums – der Weg vom weltlichen zum geistigen Rittertum

 

Die Figur des Ritters trägt ein Ideal in sich, dem der wahre Ritter sich stellen muss.

Das Symbol des Ritters ist der mit reinem und furchtlosem Herzen ewig wache Kämpfer, Streiter für die Gerechtigkeit und Beschützer der Unterdrückten und Hilflosen. Seine Ehre und Pflicht stehen über seinem Leben. Der spirituelle Ritter dient nur der Wahrheit und der Liebe. Ein Symbol, das sich in der westlichen und östlichen Tradition gleichermaßen findet. Ein hoher Ehrencodex, dem nicht jeder mittelalterliche Ritter entsprach.

Die ersten Ritter gehen auf Reiterverbände zurück, die im Dienste Karls des Großen standen. Mit der Zersplitterung des Reiches kommt es im entstehenden Feudalsystem zu Missständen, die sich auch in der Ritterschaft widerspiegeln. Die erste europäische Friedensbewegung führt zur Erneuerung des ritterlichen Ideals, aus dem schließlich die Idee eines geistigen Rittertums und der erste geistliche Ritterorden hervorgehen: die Templer.

 

Montag, 13. Mai 2013, ab 20.30h, Eintritt frei

Associazione Archeosofica – Archeosophische Gesellschaft Düsseldorf e.V.

Münsterstrasse 38 – Innenhof

 

 

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Die Templer – die Suche nach dem Heiligen Graldie Templer und der Gral

 

Der Orden der Templer ist der erste geistige Ritterorden, der am Beginn der Kreuzzüge entsteht. Im Schmelztiegel der Geschichte, mitten in Jerusalem kommt es zu einem Zusammenprall von christlicher, jüdischer und muslimischer Kultur.

Auf diesem fruchtbaren Boden, mit dem Austausch von Religion und Weisheitslehre, entsteht ein Ritterorden, der den Gegensatz von Priester und Krieger aufzuheben sucht und eine geistige Revolution hervorbringt. Bis er gestoppt wird.

Eine Legende entsteht.

Man sagt, die „arme Ritterschaft Christi“ habe unter dem Tempel Salomons den größten aller Schätze gefunden: den Heiligen Gral. Die Legende vom Heiligen Gral findet Ausdruck in der Gralsliteratur und wird in den bedeutendsten Werken der sakralen Architektur verewigt: den gotischen Kathedralen. Das Heraufbeschwören eines uralten Mythos, symbolisiert von den Rittern der Tafelrunde um König Artus und ihre Suche nach dem Gral, bestimmen fortan Literatur und Kunst und stellen uns auch heute noch vor die Frage: Was ist der Gral? Wozu dient der Gral?

Neueste Forschungen haben gezeigt, das die Templer eine religiöse Erneuerung bringen wollten. Die symbolische Vereinigung von Krieger und Priester kann sich ihrer Lehre nach in jedem Menschen vollziehen und jeder kann den Gral erobern. Echter religiöser Sprengstoff, nicht nur für die damalige Zeit und letztlich eine potentielle Gefahr für den Machtanspruch der Kirche gegenüber dem einzelnen Gläubigen.

 

27. Mai 2013, 20.30h, Eintritt frei

Associazione Archeosofica – Archeosophische Gesellschaft Düsseldorf e.V.

Münsterstrasse 38 – Innenhof

 

Santo Graal - 01