Die Sprache der Träume

Montag, 9. März um 20.30h, Eintritt frei

Der Traum als Zwischenzustand zwischen dem Wachen und dem Schlafen ist laut der Tiefenpsychologie ein Königsweg zum Unterbewusstsein. Wenn wir das „Mysterium Mensch“ verstehen wollen, sollten wir die Botschaften unserer Träume nicht außer Acht lassen, denn in ihnen kommt unser wahres Ich an die Oberfläche. Die Fragen, was der Schlaf und was der Traum ist, welche verschiedenen Arten von Träumen es gibt, wie Träume gedeutet werden können und wozu sie dienen, stellen sich vor allem Naturwissenschaftler, Psychologen und nicht zuletzt auch religiöse / spirituelle Strömungen. In der Bibel finden wir verschiedene Hinweise auf prophetische Träume und bedeutsame Traumdeutungen und die esoterische Tradition lenkt die Aufmerksamkeit darauf, wo sich unser Bewusstsein im Schlaf- und Traumzustand aufhält und warum es von großem Nutzen sein kann, Herr über seine Träume zu werden.

 

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Das immerwährende Wachen

Montag, 23. März um 20.30h, Eintritt frei

Wer nicht schläft, ist wach, sobald jemand jedoch willentlich dem Schlaf widersteht, sagt man, dass er wacht. Das “Immerwährende Wachen” ist ein außerordentlicher, spiritueller und zur gleichen Zeit ein übernatürlicher Zustand, der darin besteht, das innere Wachen mit all dem zu erlangen, was in uns ewig und unsterblich ist, im Angesicht einer sich ständig umwandelnden Liebesvereinigung mit der Heiligen Dreifaltigkeit.

Wir bezeichnen dies als das “Immerwährende Wachen”, weil es ein Nicht-Schlafen, ein Wach-Bleiben im ewigen Wachen Gottes ist. Es ist auch stets zu vervollkommnen, da es nicht statisch sein kann, weil es eine andauernde, ewige, unendliche Liebeseroberung ist; es ist das, was der Hl. Johannes vom Kreuz so definiert:

Eine vollständige Umwandlung des Geliebten, in der beide Teile gegenseitig abgeben, indem eines dem andern den ganzen Besitz seiner Selbst übergibt, mit einer gewissen Vollendung der Liebesvereinigung, in der die Seele göttlich und Gott wird, aus Anteilnahme, soweit es in diesem Leben möglich ist. (Gesang 22, Nr. 3).

Das Ergebnis des “Immerwährenden Wachens” ist die Vergöttlichung der Seele oder die vollendete Vereinigung, laut den Mystikern die letzte Stufe der Oration, d.h. die umwandelnde Vereinigung mit Gott, auch als spirituelle Hochzeit bekannt, die siebente Aufgabe der “Inneren Burg” der Hl. Theresia von Avila. Letztendlich kann das “Immer-währende Wachen” mit dem höchsten in diesem Leben erreichbaren Vollkommenheitsgrad verglichen werden…