Mysterium Mensch – die Geheimnisse des Nicht-Sichtbaren Teil II

Atmung – der Hauch des Lebens

Atmen heißt leben. Leben heißt atmen.immagine respirazione 5

Solange wir atmen, leben wir. Das ist eine einfache und wenn man es genau bedenkt, gleichzeitig radikale Feststellung. Denn ohne die Atmung sind wir nach wenigen Minuten tot. Unser Leben beginnt mit dem ersten Atemzug und endet bekanntlich mit dem letzten.

Wie wenig nutzen wir jedoch bewusst diese geheimnisvolle Kraft der Atmung, die uns immerhin ganz offensichtlich am Leben erhält?

Die Kunst der Atmung kennt man heute vor allem aus der indischen Tradition, doch auch in der mittelalterlichen Geheimlehre der Alchemie finden wir klare Verweise auf eine tiefe Kenntnis zur Nutzung dieser Energie um – wie es dort heißt  – unser irdisches, bleiernes Bewusstsein in Gold zu verwandeln.

Die spirituellen Meister haben immer von zwei unterschiedlichen Atmungen gesprochen, die jedoch miteinander verbunden sind: die physiologische Atmung und ihr energetischer Aspekt.

Richtig zu atmen heißt nämlich nicht nur Sauerstoff in unsere Lungen aufzunehmen, sondern gleichzeitig auch eine geheimnisvolle feinstoffliche Energie, die die Inder „Prana“ nennen und die Chinesen „Chi“.

Mit der richtig geschulten Atmung können wir ein enormes, zusätzliches Quantum an Energie aufnehmen. Eine gut ausgeführte, vollständige Atmung kann Krankheiten heilen und uns einen enormen Überschuss an Energie verschaffen, der es uns ermöglicht, eine innere Verwirklichung zu bewirken.

Deshalb ist die Hohe Kunst der Atmung in allen Traditionen immer Bestandteil der spirituellen Unterweisungen gewesen, denn die richtige Atmung entscheidet alles!

Archeosophische Gesellschaft e.V. Münsterstrasse 38 – Innenhof
09. Februar 2015, 20.30h, Eintritt frei

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Meditation – das Mysterium der Einheit

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Die Meditation ist nichts anderes, als eine verlängerte Aufmerksamkeit auf einen Punkt, eine Konzentration des Geistes, die dazu führt, dass sich unser Geist mit dem Inhalt der Meditation sättigt, darin eintaucht und in ihn einfließt.

Dieser Energiefluss während der Meditation führt zu einer Veränderung der Substanz unseres Geistes, der dadurch neue Eigenschaften annehmen kann. Ein Vorgang, der oft auch unbewusst stattfindet und nicht immer zu unserem Vorteil, getreu der alten Weisheit „Du bist, was Du denkst“.

Die Archeosophische Meditation ist ein bewusst gelenkter Gedankenfluss, der eine Umwandlung, eine Transmutation des Bewusstseins bewirkt. Unser individuelles Bewusstsein ist mit dem kollektiven Bewusstsein verbunden. Die Kraft eines intensiven Gedankens hat deswegen nicht nur einen verändernden Einfluss auf uns, sondern auch auf unsere Umwelt. Natürlich ist die Wirkung um so kraftvoller, je intensiver und gezielter ein Gedankenfluss ist. Alle wahren spirituellen Meister legen deswegen besonderen Nachdruck auf die Erweckung des Bewusstsein und eine Steigerung des Willens, der eigentlich schon stark ist, aber von der Liebe und Weisheit geformt werden sollte.

Man kann sich und die Welt verändern, indem man anfängt, die Macht des Geistes zu nutzen, um durch eine verlängerte, intensive Konzentration eine bewusste Veränderung zu bewirken.

Die höchste Stufe der Meditation erfasst unsere unsterbliche Seele mit einem Schwung unendlicher Liebe und kann uns zum Mysterium der Einheit führen.

Archeosophische Gesellschaft e.V. Münsterstrasse 38 – Innenhof
22. Februar 2015, 16.30, UKB 5 Euro
im Kulturcafé: Kultur – Kaffee – Kuchen