Über uns

1968 gründete Tommaso Palamidessi in Rom die Archeosophische Schule, die 1973 in die Archeosophische Gesellschaft eingegliedert wurde.

Die Archeosophische Gesellschaft ist seit 2009 auch in Deutschland ein eingetragener kultureller Verein. Die Archeosophie fördert das vorurteilsfreie und vergleichende Studium der Philosophien, der Religionen, der Künste und Wissenschaften, um zu einer tieferen Kenntnis zu gelangen. Auf diese Weise wollen wir dazu beitragen, den sozialen, moralischen und spirituellen Entwicklungsprozess der Menschheit zu beschleunigen.

Männer und Frauen, unabhängig von Alter, Beruf, Rasse oder Religion können frei entscheiden, Mitglieder der Archeosophischen Gesellschaft zu werden und an unseren Aktivitäten teilnehmen.

Widersprechen sich Religion und Wissenschaft? Diese Frage stellen sich viele Menschen.

Um diese Frage zu beantworten, behandelt Tommaso Palamidessi, Autor und Gründer der Archeosophie, in seinen Büchern und Abhandlungen die unterschiedlichsten Aspekte des geistigen Lebens. Sie beruhen auf seinen Forschungen im Bereich der mystischen und initiatischen Traditionen der Völker und insbesondere auf seinen persönlichen Erfahrungen. Seine Schriften zeichnen sich durch diese besondere Charakteristik aus: es werden nicht nur traditionelle Lehren, Theorien und die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung dargelegt, sondern konkrete Techniken und Methoden beschrieben, die es jedem erleichtern, eigene Erfahrungen zu sammeln. Die Archeosophie verknüpft auf diese Weise die traditionellen Lehren mit dem wichtigen Aspekt der methodischen Experimentation und den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft.

Religion und Wissenschaft schließen sich nicht aus, wie einige heutzutage glauben oder fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen sich gegenseitig. (Max Planck, Religion und Wissenschaft)

Religion ohne Wissenschaft hinkt, aber die Wissenschaft ohne die Religion ist blind. (Albert Einstein)

Die Aktivitäten der Archeosophischen Gesellschaft e.V. finden in Italien, Deutschland und in anderen Ländern Europas statt. Wir bieten Vorträge, Ausstellungen, Kurse und Workshops zu unterschiedlichen Themen an. Darüber hinaus veranstalten wir Konzerte, Theaterveranstaltungen, Besichtigungen und Reisen, immer auf der Suche nach dem Austausch und der Zusammenarbeit mit freien Geistern.

Vereinssatzung

§ 1 Name, Sitz
(1) Der Verein führt den Namen „Associazione Archeosofica – Archeosophische Gesellschaft Sektion Düsseldorf e.V.“, in der Kurzform „Archeosophische Gesellschaft Düsseldorf e.V.“.

(2) Der Verein ist eine Sektion des gemeinnützigen italienischen Vereins „Associazione Archeosofica“, am 09.06.1973 in Rom von Tommaso Palamidessi gegründet und derzeit vom Präsidenten Alessandro Benassai geleitet, mit Hauptsitz in Pistoia (Italien), Piazza dello Spirito Santo, 1.

(3) Der Verein Düsseldorf hat seinen Sitz in Düsseldorf.

§ 2 Zweck

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zwecke des Vereins sindist die Förderung der Religion, der Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet Kultur, das Studium und die Entwicklung der Archeosophie (Wissenschaft der Prinzipien), der Förderung der Kunst und Kultur und Förderung des Sports. Hierunter fallen insbesondere die Vertiefung der physischen, geistigen und asketischen Kultur, das Studium der psychischen Fähigkeiten sowie das vergleichende Studium der Philosophien und der Religionen in Befolgung der Vorschriften des Gründungsakts und der Satzung der „Associazione Archeosofica“ (Archeosophische Gesellschaft).

(2) Die Archeosophische Gesellschaft ist ein freier Verein und eine freie kulturelle Schule, an der Studierende und Experimentierende der körperlichen und spirituellen oder asketischen Kultur um damit einen Beitrag zur vollständigen Läuterung der menschlichen Person zu leisten, teilnehmen können.

(3) Zu diesem Zweck werden Veranstaltungen, Kurse, Ausstellungen, Konzerte und weitere Tätigkeiten mit folgenden Zielsetzungen durchgeführt:

a) Forschung der normalen und paranormalen, psychischen Fähigkeiten des Menschen und die Untersuchung noch ungeklärter Naturgesetze

b) Förderung vergleichender Studien der Philosophie, der Religion sowie der ethisch-moralischen Lebensziele.

c) Erforschung der gesamten kosmobiologischen Erscheinungswelt, wie die Sonnenstrahlung, die Erdstrahlung und die kosmische Strahlung in Bezug auf die menschliche, tierische, pflanzliche und mineralische Welt, mit streng experimentalwissenschaftlichen Methoden.

d) Sammlung von Untersuchungen und Unterlagen aus dem Bereich der Einflüsse der Sterne und der Galaxie auf psychosomatische Aktivitäten und auf die parapsychologische, mystische und paramystische Phänomenologie, nicht nur mit dem Ziel einer vertieften Kenntnis des Menschen, sondern auch um einen vollständigen Weg für die biologische, psychische und geistige Erneuerung zu entwerfen.

e) Bildung eines weltweiten Zusammenschlusses freier Personen, welche die Wahrheit, das Gute und die Gerechtigkeit suchen und sich mit dem asketischen Experimentieren befassen, mit dem Ziel, bessere Kenntnis von sich selbst und den Anderen zu erlangen, um den geistigen und sozialen Evolutionsprozess der Völker zu beschleunigen

f) Förderung und Wecken des Sinns für die Verantwortung, den die Kultur von jedem freien und redlichen Individuum verlangt und Gegenmittel für all das zu schaffen, was die Würde und die Freiheit der geistigen Werte leugnet, um das Wissen und die Zivilisation selbst zu verteidigen.

g) Auf jede Art und Weise dazu beizutragen, das kulturelle Niveau auf allen Wissensgebieten zum ausschließlichen Wohl der Menschheit anzuheben.

h) als Kurse werden u.a. angeboten:

   • ERNÄHRUNGSKURS Theoretisch-praktischer Kurs für eine gesunde auf das persönliche Temperament abgestimmte Ernährung

   • HEILPFLANZENKURS Theoretisch-praktisches Seminar der Heilpflanzenkunde

   • KURSUS DER ENERGOVITALEN ATMUNG UND GYMNASTIK Kurs zum Erlernen einer korrekten, wirkungsvollen Atemtechnik

   • KURSUS DER IKONOGRAPHIE Theoretisch-praktischer Kurs zum Erlernen der Grundtechniken der Ikonenmalerei

   • KURSUS ZUR ENTWICKLUNG UND FÖRDERUNG DER KONZENTRATION UND DES GEDÄCHTNISSES

   • KURSUS ZUM ERLERNEN UND ÜBEN DER SCHWERTKAMPFKUNST

(4) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

(5) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(6) Der Verein bildet sein Vermögen aus den Mitgliederbeiträgen, Schenkungen und Spenden, Unterstützungen, staatlichen Zuschüssen und Beiträgen sowie Zuschüssen und Beiträgen der Europäischen Union, Sponsoring , wobei diese Mittel ausschließlich zur Verfolgung der satzungsgemäßen Zwecke des Vereins benutzt werden dürfen.

(7) Der Verein ist unparteilich, unpolitisch und unabhängig. Er stützt sich auf keine politische Partei und entzieht sich jeder materiellen und spirituellen Propaganda, die auf irgendeine Weise mit irgendeiner politischen Anschauung zu tun hat.

(8) Der Verein pflegt unter seinen Mitgliedern die Liebe zum Heimatland, den Sinn für die Ehre und die Pflicht in allen Tätigkeiten des öffentlichen und privaten Lebens.

§ 3 Emblem des Vereins

Das Emblem des Vereins besteht aus drei Kreisen, im Zentrum eine Karavelle mit fünf Rudern und aufgeblähten Segeln auf bewegter See, das Ganze naturalistisch dargestellt mit drei fünfzackigen, goldenen Sternen über der fahrenden Karavelle mit der Aufschrift „ASSOCIAZIONE ARCHEOSOFICA“ zwischen dem zweiten und dritten Kreis. Unter dem Emblem die Worte, auf zwei Zeilen verteilt:
ASSOCIAZIONE ARCHEOSOFICA – ARCHEOSOPHISCHE GESELLSCHAFT e.V.
Kulturelle Gesellschaft gegründet von Tommaso Palamidessi

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.

(2) Die Mitglieder, mit Ausnahme der Gründungsmitglieder, sind entsprechend ihren Eigenschaften in folgende Kategorien unterteilt:

   • Ordentliche Mitglieder sind solche, welche die Mitgliedschaft beantragen und den festgelegten Mitgliedsbeitrag entrichten und den entsprechenden Mitgliedsausweis erhalten.
   • Ehrenmitglieder sind solche Personen oder juristische Personen, die einen erheblichen Beitrag durch ihre moralische und/oder finanzielle Unterstützung bei der Umsetzung der Ziele und Initiativen des Vereins geleistet haben, und auf Vorschlag des Vorstands durch die Mitgliederversammlung ernannt werden.

(3) Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand zu richten ist.

(4) Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Bei Ablehnung des Antrags ist er nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe für die Ablehnung mitzuteilen.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt aus dem Verein oder Ausschluss, Streichung von der Mitgliederliste oder durch Tod.

(2) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstands. Bei Minderjährigen ist die Austrittserklärung durch die gesetzlichen Vertreter abzugeben. Der Austritt kann jederzeit erklärt werden. Eine Erstattung von nicht verbrauchten Mitgliedsbeiträgen ist ausgeschlossen.

(3) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn das Mitglied mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen oder von Umlagen trotz zweier Mahnungen in Rückstand ist.

(4) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt.

§ 6 Mitgliedsbeiträge

(1) Von den Mitgliedern werden Monatsbeiträge erhoben. Zur Finanzierung besonderer Vorhaben können Umlagen erhoben werden.

(2) Höhe und Fälligkeit des Monatsbeitrags und der Umlagen werden von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstands festgesetzt.

(3) Ehrenmitglieder sind von der Pflicht zur Zahlung von Beiträgen befreit.

(4) Der Vorstand kann in gegebenen Fällen Gebühren und Umlagen ganz oder teilweise erlassen oder stunden.

§ 7 Vorstand

(1) Der Vorstand des Vereins im Sinne von § 26 BGB besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden. Sie vertreten den Verein gemeinsam.

(2) Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung für die Dauer von 5 Jahren gewählt; er ist wiederwählbar; er bleibt jedoch auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zur Neuwahl eines neuen Vorstands im Amt.

(3) Der Vorstand bedarf der schriftlichen Anerkennung des Präsidenten des Hauptsitzes (§1 Abs. der Satzung), die jederzeit widerrufbar ist. Im Fall des Widerrufs beauftragt der Präsident des Hauptsitzes ein Mitglied zur Einberufung der Mitgliederversammlung, um den neuen Vorstand des Vereins zu wählen. Falls die Mitgliederversammlung in zwei aufeinanderfolgenden Terminen keinen Vorstand wählen sollte, der die Zustimmung des Präsidenten des Hauptsitzes erhält bzw. von diesem anerkannt wird, ist von dem vom Präsidenten des Hauptsitzes beauftragten Mitglied eine Mitgliederversammlung binnen 4 Wochen nach der Beauftragung einzuberufen, die über die Modalitäten der Auflösung des Vereins beschließt. (vgl. § 13)

(4) Der Vorstand kann gegebenenfalls einen Kassenwart/Schatzmeister bestimmen.

§ 8 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist zuständig für Festlegung von Mitgliedsbeiträgen, die Wahl und Abberufung des Vorstandes, für die Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins, die Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands und die Entlastung des Vorstands.

(2) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden statt, wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich ist oder wenn die Einberufung einer derartigen Versammlung von einem Fünftel der Mitglieder schriftlich vom Vorstand unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt wird.

(3) In der Mitgliederversammlung hat jedes ordentliche Mitglied Stimmrecht.

(4) Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig.

§ 9 Einberufung von Mitgliederversammlungen

Mitgliederversammlungen werden vom Vorsitzenden durch einfachen Brief oder einfache Email einberufen. Dabei ist die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung mitzuteilen. Die Einberufungsfrist beträgt 2 Wochen. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Aufgabe der Einladung bei der Post unter der letzten dem Verein bekannten Mitgliedsadresse (Postadresse oder Email-Adresse).

§ 10 Ablauf der Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden geleitet. Der Versammlungsleiter bestimmt einen Protokollführer.

(2) Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung geändert oder ergänzt werden. Über die Annahme von Beschlussanträgen entscheidet die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit ist ein Beschlussantrag abgelehnt. Die von der Mitgliedsversammlung gefassten Beschlüsse müssen dem Präsident des Hauptsitzes mitgeteilt werden.

(3) Abstimmungen erfolgen grundsätzlich durch Handaufheben; wenn ein Drittel der erschienenen Mitglieder dies verlangt, muss schriftlich abgestimmt werden.

(4) Zu Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Satzungsänderungen bedürfen um ihn Kraft treten zu können, der schriftlichen Zustimmung des Präsidenten des Hauptsitzes. Die unter § 2 Absatz 2, 7 und 8 der Satzung genannten grundlegenden Prinzipien des Vereins können nicht verändert, ergänzt oder ausgeschlossen werden, ohne dass der Verein aufgelöst werden muss.

§ 11 Protokollierung von Beschlüssen

Beschlüsse sind unter Angabe des Ortes und der Zeit der Versammlung sowie des Abstimmungsergebnisses vom Protokollführer in einer Niederschrift festzuhalten; die Niederschrift ist vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterschreiben.

§ 12 Verpflichtungen gegenüber dem Hauptsitz

Der Vorstand des Vereins ist verpflichtet, dem Präsidenten des Hauptsitzes über alle Aktivitäten, Initiativen und ausgeübten Tätigkeiten halbjährlich zu berichten und einen jährlichen Bilanzbericht zu unterbreiten.

§ 13 Auflösung des Vereins

(1) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vereinsvermögen an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung der Wissenschaft und Forschung, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne dieser Satzung zu verwenden hat. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vereinsvermögens nach Auflösung des Vereins dürfen erst nach Rücksprache mit dem Finanzamt ausgeführt werden.

(2) Die Einladung zu einer Mitgliederversammlung, die über die Auflösung des Vereins beschließen soll, hat per einfachen Brief an die zuletzt bekannte Adresse der Mitglieder zu erfolgen.

§ 14 Ermächtigung

Der Vorstand wird ermächtigt, selbständig die Änderungen der Satzung vorzunehmen, die vom Amtsgericht anlässlich der Eintragung und/oder der Finanzbehörde zur Anerkennung der Gemeinnützigkeit von ihm für erforderlich gehalten werden. Jegliche diesbezügliche Änderung der Satzung bedarf der schriftlichen Mitteilung an den Präsidenten des Hauptsitzes.