Ikonen, jene auf Holz gemalten, sakralen Kunstwerke, zeugen von einer transzendenten Wirklichkeit und vermögen es in der Meditation den Verstand des bewussten Betrachters von den Bildern zu den entsprechenden Archetypen zu erheben. Wie auch die Kathedralen basieren die Ikonen auf ganz bestimmten geometrischen Strukturen, die grundlegende Dimensionen beinhalten und ideale Proportionen. Ebenso spielen die Farben, die dargestellten Symbole und nicht zuletzt die innere Haltung des Malers eine wesentliche Rolle im Schaffensprozess der Ikonenmalerei, die Bestandteil der archeosophischen Didaktik ist.

Montag, 30. November 2015, 20.00h in der Münsterstrasse

Eintritt frei