Das, was für unsere Augen von einer der einst großartigsten und weisesten Zivilisationen heute noch übrig geblieben ist, sind lediglich die Pyramiden, majestätische Symbole tiefster Mysterien und der höchsten philosophischen, religiösen und wissenschaftlichen Weisheit des Alten Ägypten.

Aber wo liegen die Ursprünge, woher kam all ihre Weisheit, wie kam es zu ihrer Übertragung, das ist eines der größten Rätsel der Menschheitsgeschichte. Maneton, Priester von Heliopolis, behauptet, dass sich diese Kenntnisse einst in den Händen der Halbgötter oder Helden befand, die vor den Menschen in Ägypten herrschten, und dass es vor diesen wiederum die Götter selbst waren, von denen die Weisheit ursprünglich stammt.

Nach altägyptischer Auffassung sind die Pharaonen also direkte Nachkommen der Götter selbst, Eingeweihte in die Mysterien und Hüter einer göttlichen Kenntnis.

MenesMenes ist der erste König der 30 pharaonischen Dynastien. Herodot ist der Erste, der uns etwas über Menes berichtet, den ersten König Ägyptens, den Gründer von Memphis und des ganzen Reiches von Ober- und Unterägypten. Menes wird der „Erneuerer der Geburten“ genannt, d.h. er ist der Gründer einer neuen Ära, der die Weisheit für die Menschen wiederbringt und das alte und glorreiche „Reich der Götter“ wieder einsetzt. Seine Name erinnert an „Manu“, d.h. an den Stammvater, den ersten der Primordialen Könige, wie alle antiken Traditionen berichten.

In diesem Vortrag machen wir eine Zeitreise, um die Ursprünge der Weisheit zu ergründen, die in den verschiedenen historischen Epochen dank besonderer Persönlichkeiten immer wieder aufblüht und so die Kontinuität einer primordialen Tradition ermöglicht, die andernfalls verloren ginge.

Montag, 7. März 2016, 20.00h bei uns in der Münsterstrasse

Eintritt frei