über die Symbolik von Weihnachten und die Inkarnation des Messias

„Alle Jahre wieder“ feiern wir im christlichen Abendland Weihnachten, die Geburt des Messias in einer „Grotte“. Ebenfalls zur christlichen Tradition gehört der Brauch, die Szenerie dieser göttlichen Geburt mit einer Krippe darzustellen, in der das Christuskind, umgeben von Ochs und Esel, bis zur Ankunft der „Heiligen Drei Könige“ am Beginn des neuen Jahres verharrt.
Vielen ist dabei nicht bewusst, woher diese Bräuche stammen, was sie zu bedeuten haben und dass viele der dabei verwendeten Elemente nicht nur eine tiefe spirituelle Symbolik in sich bergen, sondern auch zahlreiche Verbindungen zu anderen Traditionen aufweisen.

Die primordiale Tradition erklärt uns, dass die Geburt des Messias oder Avatars nach präzisen, kosmischen Zyklen erfolgt und dass die Herabkunft Gottes in die Menschheit, d.h. die göttliche Geburt in zwei Phasen erfolgt. Nach der Geburt Gottes in der Menschheit muss die Erhebung des Menschen in die Gottheit erfolgen, ganz so, wie es auch Angelus Sibelius ausdrückte:

Und wäre Christus tausendmal in Bethlehem geboren,
und nicht in dir: Du bliebest doch in alle Ewigkeit verloren.

Montag, 14. Dezember 2015, 20.00h in der Münsterstrasse

Eintritt frei