Die Pyramiden sind nicht nur beeindruckende Bauwerke, die mehrere tausend Jahre den verschiedensten Einflüssen wie Wind, Salzwasser und Erdbeben Stand gehalten haben. Wer nach Ägypten reist und fasziniert und vielleicht fassungslos vor diesen riesigen Giganten aus Stein verharrt und in die geheimen Kammern und beklemmenden Gänge steigt, kommt nicht umhin, sich zu fragen, wer diese Kolosse wohl erbaut haben mag, zu welcher Zeit und vor allem zu welchem Zweck? Letzterer Frage wollen wir uns in diesem Vortrag zuwenden und die Zahlensymbolik, die Proportionen und ihre geometrische Form entschlüsseln.

Die von den meisten Wissenschaftlern vertretene und gängige These, dass es sich bei den Pyramiden um Grabmäler handelt, lässt sich schwer vereinbaren mit der Tatsache, dass in keiner der großen Pyramiden je Mumien gefunden worden sind, und übrigens auch keine Schätze. Aber wozu dienten sie dann? Wieso haben die Erbauer solch Aufwand und Mühe betrieben, wenn sie nicht der Verherrlichung des Pharaos nach dem Tode dienten?
Es ist verblüffend festzustellen, dass die Erbauer offensichtlich schon die Zahl Phi und den goldenen Schnitt kannten. Viele Berechnungen ergeben nur Sinn, wenn man sie mit der heiligen Elle durchführt, das Maß der alten Ägypter. So zum Beispiel, wenn man die Höhe mit der Seitenlänge in Beziehung setzt, wodurch man das kürzlich von Alessandro Benassai entdeckte Modul des Snofru erhält. Weitere Berechnungen zeigen, dass die Pyramiden auch als astronomische Sternwarten gedient und sogar Entsprechungen zu musikalischen Akkorden haben.

Bei der Fülle an Fakten fällt es schwer zu glauben, dass es sich bei den angelegten Maßen und Formen um puren Zufall gehandelt haben soll. In dem Vortrag werden wir die wichtigsten Pyramiden hinsichtlich ihrer Zahlensymbolik, Proportionen und Geometrie besprechen und beleuchten, welchem Zweck sie dienten und welche tiefe und wichtige Botschaft die Pyramiden – auch an uns und heute – überbringen.

Sonntag, 8. Mai 2016, 16.30h

bei uns in der Münsterstrasse

UKB 5 Euro