Im März erweitern wir unsere Betrachtungen zum Thema Gesundheit um den wichtigen Aspekt der Atmung im Zusammenhang mit der Meditation.

Die Atmung hat für unser Leben eine zentrale Bedeutung. Als physiologische Funktion ist sie aufs Innigste mit dem Herz-Kreislaufsystem verbunden. Schlägt das Herz schneller, geht auch der Atemrhythmus mit und umgekehrt. Das bedeutet, dass auch unsere Gefühle, die das Herz und die Gedanken aufwühlen, einen Einfluss auf die Atmung haben. Momente des Schocks, der Unruhe, der Unsicherheit, Angst, Verzweiflung und Trauer können – genauso wie Momente der Freude und der Euphorie – an der Atmung erkannt werden.

Doch schon die alten Yogis wussten, dass die kontrollierte Atmung, die bewusst gelenkte und gesteuerte Atmung uns die Fähigkeit verleiht, über unsere Gefühle und Gedanken zu wachen, unsere Seele mit Wohlbefinden zu versorgen und unseren Geist zu erwecken, um ihn in der Meditation umzuwandeln.

Die Geheimnisse der Atmung wollen wir deshalb mit einigen Vorträgen und einem Workshop genauer beleuchten. Ein tiefer Einblick in die Kunst des Atmens erwartet Euch im März in der Münsterstraße. Ihr werdet verstehen, warum die Atmung seit jeher der Dreh- und Angelpunkt aller spirituellen Lehren ist.

 

„Die Kunst der Atmung, der Blasebalg und das alchemische Feuer“

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Eine harmonische, vollständige Atmung versorgt den Körper nicht nur mit der für das Leben notwendigen Menge an Sauerstoff, sondern stellt dem Organismus darüber hinaus eine enorme Energiemenge zu Verfügung. Wenn Fehler und mangelnde Effizienz in der Atmung schwerwiegende chronische Erkrankungen wie Rheuma oder Asthma hervorrufen können, ermöglicht die „totale Atmung“ das Ausscheiden von im Körper abgelagerten Giftstoffen und eine harmonische Dynamisierung unseres Bewusstseins.

Diese uralten und stets geheim gehaltenen Techniken lassen sich bis in die Zeit der ägyptischen Pharaonen zurückverfolgen und sind uns in der Yoga-Tradition unter dem Namen „Pranayama“ überliefert worden. Sie finden sich u.a. auch in der Alchemie, wo in einer symbolischen Sprache von „der Kunst, das Feuer aufrechtzuerhalten“ und dem „Blasebalg“ gesprochen wird. Das „alchemische Feuer“, so heißt es, muss beständig genährt und langsam gesteigert werden, um in verschiedenen Phasen das „Blei in Gold“ zu verwandeln, alle Unreinheiten zu verbrennen, um den „Stein der Weisen“ zu erhalten, der ewiges Leben und Weisheit verheißt.

Hinter diesen symbolischen Begriffen verbirgt sich eine tiefe spirituelle Lehre und nicht, wie oft fälschlicher Weise angenommen, die Gier nach materiellem Reichtum und einem unendlichen langen Dasein mit einem begrenzten menschlichem Bewusstsein.

Montag, 10. März 2014, 20.30h, Eintritt frei

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„der Hermesstab und der Hauch des Lebens“

Hinter dem antiken Symbol des „Caduceus“, auch Merkur- oder Hermesstab genannt, dem Stab des römisch-griechischen Götterboten, verbirgt sich eine unsichtbare Wirklichkeit, die mit unserem geistigen Leben und mit dem Prozess der Atmung verbunden ist. 

Die Atmung hat 2 Seiten: eine physiologische und eine energetische.

Die Kraft des Lebens in uns, die Vitalkraft oder Lebensenergie, bewegt sich ein einem für unsere physische Sicht unsichtbaren Feld feinstofflicher Energien, die mit Hilfe modernster Technik dargestellt werden können. Diese „Lebensenergie“ durchfließt ein Netz aus feinsten Energiekanälen, die entlang unserer Nervenbahnen verlaufen und durchdringt und belebt dabei unseren physischen Körper. Gesundheit und Krankheit sind bedingt von dem freien und ungehinderten Fluss der Energie durch diese feinstofflichen Energiekanäle. Die 3 wichtigsten und grundlegendsten Kanäle werden dabei von 2 Schlangen symbolisiert, die sich um einen Stab winden, an dessen Ende 2 Flügel den Aufstieg des Bewusstseins symbolisieren.

schlangenk-merurstabUnser Bewusstsein, vom direkten, bewussten Kontakt mit dem Göttlichen getrennt, kann durch spezielle Atemtechniken in Verbindung mit der Meditation aus der Dualität auf eine höhere Bewusstseinsebene geführt werden, in dem der Flug des Geistes und die Erforschung der Mysterien Gottes ermöglich wird.

Montag, 17. März 2014, 20.30h, Eintritt frei

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„Techniken der Inititatischen Erweckung“die Ordnung in der Schöpfung

Mit der Kunst der Atmung und Meditation ist es möglich, unser Bewusstsein schrittweise zu öffnen, um zur direkten Kenntnis oder „Gnosis“ zu gelangen.

Der unsichtbare Mensch verfügt über „spirituelle Sinnesorgane“, den sogenannten „Kraftzentren“ oder „Chakrams“. Diese Sinnesorgane betrachtet man auch als „Augen“, mit denen es möglich ist hinter den Schleier der Erscheinungswelt zu blicken, die spirituelle Welt zu erforschen und Klarheit über die Natur der Schöpfung zu erlangen.

Techniken„Techniken der Initiatischen Erweckung“ ist auch der Titel eines Buches, das Tommaso Palamidessi als spirituelles Handbuch konzipiert hat. Es vermittelt alle erforderlichen Kenntnisse, um unser irdisches Bewusstsein in ein göttliches Bewusstsein zu verwandeln. Die Praxis der Atmung und Meditation, die Kenntnis der Kraftzentren und Ihrer Aktivierung durch den Gebrauch spezieller „Gottesnamen“ öffnen unter bestimmten Vorraussetzungen unsere spirituellen Sinnesorgane, wodurch ein direkter, persönlicher Kontakt mit dem Göttlichen möglich wird.

Der Vortrag stellt das Buch vor und erklärt den grundsätzlichen Vorgang der in ihm beschriebenen „Archeosophischen Meditation“.

Montag, 24. März 2014, 20.30h, Eintritt frei

 

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Seminarwochenende mit Patrizia Odorici

Energetisches Atmen

spezielle Techniken für Aufmerksamkeit, Meditation und Gesang

Im Anschluss an unsere Vortragsreihe zum Thema Atmung und Meditation bieten wir Euch ein Wochenendseminar zu diesem Thema an. Für die Archeosophie steht die Umsetzung in die Praxis im Vordergrund des Interesses. Denn bei aller Nützlichkeit des Studiums und der theoretischen Kenntnisse ist es doch die praktische Umsetzung entscheidend für eine Veränderung in unserem Leben.

Frei nach dem Motto „Vertrauen ist gut…Kontrolle ist besser!“ sollt Ihr also Gelegenheit haben, die Wirksamkeit der Archeosophischen Techniken zu überprüfen, zumindest soweit dies in einem auf ein Wochenende begrenzten Workshop möglich ist.

Hier bekommt Ihr noch mehr Einzelheiten zu diesem Kurs, der am 29./30. März in unseren Räumlichkeiten auf der Münsterstrasse stattfinden wird. Aus organisatorischen Gründen bitten wir Euch bei Interesse um frühzeitige Anmeldung.