„Große Alchemisten und die Wunder der Medizin“

 

 

Einige der größten Ärzte und Heiler der Geschichte waren wahre Alchemisten. Theoprastus Bombastus von Hohenheim, besser bekannt als Paracelsus, Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim, Arnaldo de Villanova, Michael Maier, Robert Fludd und Alessandro Conte di Cagliostro sind nur einige der berühmten Alchemisten, die ihre wundersamen Heilungen auf ihre geheimen Kenntnisse zurückführten.

Der „Stein der Weisen“, so sagten sie, sei die wahre Medizin, die alle Krankheiten heilt.

Wenn man auf der Suche nach der „universellen Medizin“ ist, lohnt es sich, das Konzept von Krankheit und Gesundheit der alten Alchemisten verstehen zu lernen. Da sie den Menschen als Mikrokosmos in einem Makrokosmos betrachteten, geschaffen aus der selben Materie wie das Universum selbst, hängt seine Gesundheit nach der Vorstellung der Alten von dem harmonischen Zusammenspiel der Elemente und der Einfügung des Menschen in das Große Ganze ab. Wer dieses Axiom bis in seine tiefen Bedeutungen hin versteht, kann mit diesem Wissen das Große Arkanum (Geheimnis) um den Stein der Weisen lüften und das ewige Leben erlangen. Deshalb sagten Sie:

The_Four,_the_Three,_the_Two,_and_the_One„Während alles in Allem ist, ist es gleichsam wahr, dass Alles in allem ist. Wer diese Wahrheit versteht, besitzt große Weisheit.“

Und in der Tat, sie verbrachten so einige Wunderheilungen mit ihrer Weisheit.

 

Montag, 12. Mai, 20.30 Uhr, Eintritt frei

Archeosophische Gesellschaft Düsseldorf e.V.

Münsterstrasse 38 – Innenhof

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Wie die Alchemie nach Deutschland kam

„Wie die Alchemie nach Deutschland kam“


Deutschland hat viele berühmte Alchemisten hervorgebracht. Doch wie kam es eigentlich, dass das okkulte Wissen über die Alchemie, eine seit dem Altertum geheimgehaltene Kunst, nach Deutschland kam? Alessandro Mazzucchelli, Kunsthistoriker und außerordentlicher Kenner der geschichtlichen Zusammenhänge der Geheimwissenschaften, wird uns die historischen Verbindungen zwischen den großen Alchemisten aufzeigen. Eine spannende Reise durch die Geschichte des Abendlandes mit bekannten und weniger bekannten Personen, die uns vom Mutterland der geheimen Künste über viele Umwege bis nach Deutschland führt.

Bilingialer Vortrag italienisch-deutsch.

Sonntag, 18. Mai, ab 16.00 Uhr im „Kulturcafé“: Kultur, Kaffee und Kuchen, UKB 5 Euro

Archeosophische Gesellschaft Düsseldorf e.V.

Münsterstrasse 38 – Innenhof

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„Die Verwandlung des unsichtbaren Menschen“

Um das Werk der Verwandlung des Menschen zu vollbringen braucht es eine okkulte Kraft, die von den Alchemisten mit einem geheimnisvollen Bild beschrieben wurde:

„Es gibt nur diesen Grünen Löwen, der die sieben unlösbaren Siegel der sieben metallischen Geister schließt und öffnet, und der die Körper solange quält, bis er sie nicht ganz, auf Kosten einer langen und beharrlichen Geduld des Künstlers, vervollkommnet hat.

Die Alchemisten verwendeten eine symbolische Sprache, um die Nicht-Eingeweihten in die Irre zu führen. Mit der Verwandlung der unedlen Metalle zu Gold beschrieben sie symbolisch die inneren Operationen für die Umwandlung des Menschen selbst; dabei war die „Transmutation“ des Bewusstseins das eigentliche Ziel der Alchemisten.

verwandlung

Ein berühmter deutscher Alchemist schrieb dazu: „Wer das Gold sucht, wird es nicht finden, aber wer Gott sucht, als primordiale Kraft aller Dinge, der kann alles in Gott finden. Mir scheint also nicht ohne Grund geschrieben zu stehen: sucht zuerst das Reich Gottes, der Rest wird euch hinzugegeben“. So besteht das alchemische „Große Werk“ in der Umwandlung des inneren Menschen, der mit reinem Herzen die Wahrheit, die Weisheit und die Liebe sucht und in sich verwirklicht.

Montag, 26. Mai, 20.30 Uhr, Eintritt frei

Archeosophische Gesellschaft Düsseldorf e.V.

Münsterstrasse 38 – Innenhof

 

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